Projektgruppe "Flug zum Weltall"
Naturfreunde und freie Kanusportler Bad Emstal
nf.wetterballon@web.de Stand:_22.06.2014
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Projektbeschreibung

 

Im Rahmen des Projektes sollen mit Hilfe von gasgefüllten Wetterballonen, die mit entsprechender Technik ausgerüstet werden, Bilder und Filme von der Erde aus 35.000 bis 40.000 m Höhe aufgenommen werden. Zudem sollen Temperatur und Luftfeuchtigkeit während des zweistündigen Aufstiegs durch die Erdatmosphäre gemessen und gespeichert werden. Es sind bis zu drei zeitlich getrennte Flüge mit jeweils einem Ballon geplant. Ziel ist es dabei die Ballone möglichst nah an die Grenze zwischen dem Weltall und der Stratosphäre aufsteigen zu lassen. Es werden eindrucksvolle Bilder der Erde aus dieser Flughöhe erwartet. Durchgeführt wird das Projekt von der Jugendgruppe der Naturfreunde Bad Emstal. 

 


Ziele

 

Das sehr komplexe Gesamtprojekt sollen die Jugendlichen möglichst selbstständig, unterstützt durch einen erfahrenen Projektkoordinator bearbeiten. Teilprobleme sollen selbständig gelöst, getestet und die Lösungen dann auch umgesetzt werden.

 


Umsetzung

 

Neben den technischen Problemstellungen sind rechtliche, versicherungstechnische, finanzielle und schließlich auch mediale Problemstellungen zu bearbeiten und zu lösen. Es ist geplant das Projekt mit einer Gruppe von maximal vier Jugendlichen durchzuführen. Im Rahmen des Projektes werden Informationen und die  Unterstützung von vielen unterschiedlichen Stellen benötigt. Ähnliche Projekte wurden bisher im Wesentlichen von Studentengruppen erfolgreich durchgeführt. Unsere Jugendgruppe steht mit einer Gruppe des Studiengangs Luft- und Raumfahrttechnik an der University of Michigan (http://exploration.engin.umich.edu/blog/?page_id=13) in Kontakt die unser Projekt mit nützlichen Informationen unterstützt.
Neben den technischen Herausforderungen müssen aber auch administrative Probleme gelöst werden wie z.B. Einholung einer Startgenehmigung der deutschen Flugsicherungsbehörde (DFS), Berechnung der erwarteten Abdrift mit Daten des deutschen Wetterdienstes (DWD), Organisation notwendiger technischer Unterstützung z.B. durch den Bundeswehrflugplatz in Fritzlar sowie die Beratung durch den Astronomischen Arbeitskreis Kassel werden benötigt. Im Rahmen der Projektarbeit sollen einige dieser Stellen mit den Jugendlichen besucht und dadurch der Lerneffekt maximiert werden. Zudem sollen die Jugendlichen zur Finanzierung des Projektes Partner finden und das Projekt anschließend medial aufbereiten und veröffentlichen.